Kurze Frage zum Einstieg : Wenn heute jemand in deiner Stadt genau nach deinem Angebot sucht – bist du sichtbar ? Also wirklich sichtbar, oben, präsent, klickbar ? Oder eher irgendwo unten, zweite Seite, da wo man aus Versehen landet. Ich sehe das ständig. Gute Läden, motivierte Teams, aber online… nichts. Und ehrlich, das ist frustrierend. Die gute Nachricht : Lokale Sichtbarkeit kann man schnell verbessern. Kein Hexenwerk. Ein klarer Plan. 30 Tage. Punkt.

Ich habe das in den letzten Monaten mit mehreren kleinen Unternehmen ausprobiert. Ein Café in Köln-Ehrenfeld (super Kaffee, null Online-Präsenz), ein Friseur in Essen, eine kleine PME aus Mainz. Gleiche Probleme, fast immer. Und fast immer die gleiche Überraschung : Nach zwei, drei Wochen kamen die ersten zusätzlichen Anrufe. Einfach so. Manche haben parallel auch ihr E-Mail-Marketing sauber aufgesetzt, teils mit externer Hilfe über [https://agence-email.fr](https://agence-email.fr), weil lokale Sichtbarkeit ohne Kundenbindung halt nur die halbe Miete ist.

Woche 1: Google kennt dich noch nicht – und das ist dein Problem

Tag 1–2: Google-Unternehmensprofil endlich ernst nehmen
Wenn ich jedes schlampige Google-Unternehmensprofil zählen müsste… falsche Öffnungszeiten, unscharfe Fotos, Kategorien komplett daneben. Leider Alltag.

Mach es einfach sauber :

  • Die richtige Hauptkategorie auswählen (nicht irgendwas Allgemeines)
  • Öffnungszeiten prüfen – ja, auch Feiertage
  • Beschreibung neu schreiben, mit Stadt, Viertel, echten Worten
  • 5–10 aktuelle Fotos hochladen (Handy reicht, wirklich)

Persönlich finde ich : Fotos sind massiv unterschätzt. Menschen wollen sehen, wo sie hingehen. Den Eingang. Den Laden. Die Stimmung. Das zählt.

Tag 3–4: Lokale Suchbegriffe sammeln
Setz dich kurz hin. Kaffee. Zettel. Und frag dich : Wie würden meine Kunden suchen ? Nicht wie du. Wie sie.

Typische Beispiele : „Bäckerei Berlin Prenzlauer Berg“
„Steuerberater für Selbstständige Hamburg“
„Autowerkstatt Nähe Hauptbahnhof“

Diese Begriffe brauchst du später überall. Website, Google-Profil, Texte. Natürlich, nicht krampfhaft.

Woche 2: Bewertungen & Inhalte aus dem echten Leben

Tag 8–10: Bewertungen einsammeln – ganz entspannt
Viele haben Hemmungen, nach Bewertungen zu fragen. Verstehe ich. Aber ganz ehrlich : Man darf. Und man sollte.

Ein Satz reicht oft : „Wenn Sie zufrieden waren, würden wir uns sehr über eine kurze Google-Bewertung freuen.“

Kein Druck, kein Zwang. Erstaunlich viele sagen ja. Gerade Stammkunden.

Tag 11–14: Lokalen Content erstellen (kein Blog-Marathon)
Du brauchst keinen riesigen Blog. Aber ein paar lokale Inhalte wirken Wunder.

Ideen, die wirklich funktionieren :

  • „Warum wir unser Geschäft genau hier eröffnet haben“
  • „Häufige Fragen unserer Kunden aus [Stadt]“
  • „Ein Blick hinter die Kulissen unseres Alltags“

Ich mag diese Inhalte, weil sie echt sind. Und Google mag echte Dinge. Leser übrigens auch.

Woche 3: Technik light & lokale Signale senden

Tag 15–18: NAP-Konsistenz prüfen
Klingt technisch, ist aber simpel : Name, Adresse, Telefonnummer müssen überall identisch sein. Website, Google, Verzeichnisse.

Ein kleiner Fehler reicht, und Google wird unsicher. Und Unsicherheit mag Google gar nicht.

Tag 19–21: Lokale Verzeichnisse nutzen
Nicht 100 Stück. Aber die relevanten. Branchenbuch, Stadtportal, Handelskammer. Kurzprofil, sauber ausgefüllt, fertig.

Gerade in kleineren Städten wirkt das oft stärker, als man denkt. Hat mich selbst überrascht.

Woche 4: Feinschliff & dranbleiben

Tag 22–26: Google Posts nutzen
Viele ignorieren sie. Fehler. Google Posts sind kleine Updates direkt im Profil.

Aktionen, Neuigkeiten, ein Foto aus dem Alltag. Zwei, drei Sätze reichen völlig.

Tag 27–30: Ergebnisse prüfen – mit Zahlen und Bauchgefühl
Mehr Anrufe ? Mehr Klicks ? Kunden sagen plötzlich : „Ich hab euch bei Google gefunden“? Das zählt. Nicht nur Analytics.

Lokale Sichtbarkeit fühlt man. Mehr Bewegung. Mehr echte Kontakte.

Fazit : 30 Tage reichen – wenn man es ernst meint

Ist das ein Wundermittel ? Nein. Aber ein sehr solider Start. Wer lokal sichtbar sein will, muss lokal denken. Echte Orte. Echte Menschen. Echte Worte.

Wenn du dranbleibst, jede Woche ein bisschen, passiert etwas. Still. Nachhaltig. Und irgendwann bist du einfach da, genau dann, wenn jemand in deiner Nähe sucht.

Jetzt mal ehrlich : Wann hast du dein Google-Unternehmensprofil zuletzt angeschaut ?

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